Birk Johann Seifert

Um mich kurz vorzustellen

Portrait Birk Johann Seifert

Moin,

ich bin Birk Johann Seifert, 1993 in Flensburg geboren, aufgewachsen in Niedersachsen. Meine 12 Jahre Waldorfschule haben mich besonders in den Bereichen Verantwortung und Loyalität geprägt.
Erfahrungen im Bauen von Gebäuden konnte ich während meiner Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, sowie bei Kernsanierungen im Familienkreis sammeln.
Meine anschließende Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik hat mich zur Statik sowie zum 3D-Design gebracht. Nach fünf Jahren als Geselle entschied ich mich für ein dreimonatiges Praktikum in einem Ingenieurbüro.

Heute studiere ich Architektur im Master an der Hochschule Bremen. Meinen Bachelor habe ich im Sommer 2025 erfolgreich abgeschlossen und habe eine 50% Anstellung in einem Bauunternehmen.

Besonders wichtig ist mir dabei die Fokussierung auf nachhaltiges Bauen. Sowohl in der Wahl der Werkstoffe als auch im blick auf zukünftige Nutzung und Beständigkeit der Gebäude. Meine Motivation schöpfe ich sowohl aus der Freude an gestalterischer Tätigkeit und Kreativität, als auch aus dem tiefen Bedürfnis, Dinge zu erschaffen – ein roter Faden, der sich durch mein bisheriges Leben zieht.


Würfel-Labyrinth

Eigene Einstellung zur Nachhaltigkeit

In diesem Modul ging es darum, eine Position und Haltung zum Thema Architektur und Nachhaltigkeit zu entwickeln. Als Entwurf sollte ein offenes Volumen mit maximalen Abmessungen von 6m × 6m gestaltet werden.
Ich habe mich dazu entschieden, ein Labyrinth mit einer Aussichtsplattform im Obergeschoss zu entwerfen.

Umgebungsmodell Würfel-Labyrinth
Umgebungsmodell

Umweltschutz Kostet!

Die Akzeptanz für höhere Baukosten muss wachsen, denn ressourcengerechtes Bauen erfordert zusätzlichen Arbeitsaufwand. Bereits verwendete Materialien im Planungsprozess gezielt zu suchen und aufzubereiten, zeigt seinen Wert über die Zeit.

Dieser Einsatz ist unverzichtbar!

Grundriss Erdgeschoss Würfel-Labyrinth
Grundriss EG
Grundriss Obergeschoss mit Aussichtsplattform Würfel-Labyrinth
Grundriss OG

Der Sockel des Objekts ist aus Ziegeln in Normalformat geplant. Darüber befindet sich ein Tragwerk aus Eichenholzbalken. Um besondere Aufmerksamkeit auf das Labyrinth zu lenken, soll das Dach mit Kupfer verkleidet werden.

Schnitt 1 Würfel-Labyrinth
Schnitt 1
Schnitt 2 Würfel-Labyrinth
Schnitt 2
Modellfoto Würfel-Labyrinth, 1. Semester
Modellfoto

1. Semester
Birk Johann Seifert


Die Dreizehn

Neues Bremer Haus

Piktogramm Die Dreizehn, Neues Bremer Haus
Piktogramm

Das Ziel dieses Entwurfes, das Bremer Haus neu zu interpretieren. Eine Besonderheit des Bremer Hauses ist die Dreiteilung in der Fassade, sowie ein Vorgarten und das Souterrain. Während die straßenseitige Fassade starken Bezug zur Nachbarbebauung aufnimmt, wirkt die rückseitige Fassade mit ihren zahlreichen Versprüngen etwas unruhig. Das Gebäude ist in der Franziusstraße 13 in Bremen verortet und verfügt über einen nach Süden ausgerichteten Garten.

Grundriss Erdgeschoss und 1. Obergeschoss, Die Dreizehn
Grundriss EG und 1.OG
Grundriss 2. bis 4. Obergeschoss und Dachaufsicht, Die Dreizehn
Grundriss 2. - 4. OG und Dachauficht

Auf der Rückseite kommen große, bodentiefe Fenster und Türen zum Einsatz, ergänzt durch eine Terrasse, die zwei Stufen unterhalb des Gartenniveaus liegt, sowie eine Dachterrasse. Eine PVT-Anlage auf dem Dach unterstützt neben der Erzeugung elektrischer Energie auch direkt die Warmwasserversorgung.

Schnitt A-A, Die Dreizehn
Schnitt A-A
Schnitt B-B, Die Dreizehn
Schnitt B-B

Auf der Rückseite kommen große, bodentiefe Fenster und Türen zum Einsatz, ergänzt durch eine Terrasse, die zwei Stufen unterhalb des Gartenniveaus liegt, sowie eine Dachterrasse. Eine PVT-Anlage auf dem Dach unterstützt neben der Erzeugung elektrischer Energie auch direkt die Warmwasserversorgung.

Straßenansicht Die Dreizehn, Franziusstraße Bremen
Straßenansicht

Um die stark verzierte Nachbarbebauung hervorzuheben, wurde im Entwurf bewusst auf Stuckaturen und aufwendige gestalterische Ornamentik verzichtet. Stattdessen sind die typologischen Elemente des Bremer Hauses maximal vereinfacht und in neuem Erscheinungsbild interpretiert. So entsteht die Möglichkeit, in einem modernen Haus zu leben, ohne das traditionell geprägte Straßenbild zu stören.

Hofansicht Die Dreizehn, Südgarten
Hofansicht
Konstruktionsdetail Die Dreizehn
Detail

3. Semester
Immo Berkenheger, Birk Johann Seifert


Bremen's Rembertikreisel

From Traffic Hub to Urban Revival

Der Rembertikreisel ist den meisten Bremerinnen und Bremern bekannt – nicht zuletzt, weil er weder im städtebaulichen noch im verkehrstechnischen Kontext als besonders sinnvoll gilt. Die Geschichte des Ortes wurde analysiert, um erste Ansätze zur Stadtreparatur zu entwickeln. Die bestehenden Gebäudeschollen wurden ergänzt, und die Fahrbahn wurde auf drei Spuren reduziert, um den Straßenraum an dieser Stelle zu beruhigen.

Stadtanalyse Rembertikreisel Bremen
Analysen

Der Bereich soll möglichst durchmischt gestaltet werden. Daher wurden sowohl klassische Bremer Häuser als auch größere Reihenhäuser vorgesehen. An den Ecken wurden Hochpunkte oder Plätze zur leichteren Orientierung geplant.

Lageplan Städtebaulicher Entwurf Rembertikreisel
Lageplan
Beispielgrundrisse Wohneinheiten Rembertikreisel
Beispiel Grundrisse
Straßenbildvisualisierung Rembertikreisel Bremen
Visualisierung des Straßenbildes
Modellfoto städtebaulicher Entwurf Rembertikreisel
Modellfoto
Bebauungsplan Rembertikreisel Bremen
B-Plan

4. Semester
Caroline Bauer, Immo Berkenheger, Birk Johann Seifert, Finn Sivers, David Smikalla, Neil Thimm


Bhodi Pavillion

Preisträger studentischer Wettbewerb

In diesem Projekt sollte ein Pavillon für den Friedens-Buddha entworfen werden. Eine besondere Herausforderung bestand darin, dass der Pavillon allen Menschen kostenfrei zugänglich sein soll und gleichzeitig einen Schutz vor Vandalismus während der Nachtstunden gewährleisten muss. Als gestalterischer Schwerpunkt wurde der Membranbau gewählt. Der Buddha wurde zentral auf dem Weg positioniert, sodass die Passanten an ihm vorbeilaufen müssen. Zusätzlich tritt dieser in östlicher Blickrichtung mit der Stupa in Beziehung.

Lageplan Bodhi Pavillon, Friedens-Buddha
Lageplan

Der Pavillon ist in zwei Ringen aufgebaut, um sowohl den Besuchern einen ruhigen Rückzugsbereich zu bieten, als auch die Aufmerksamkeit von Spaziergängern auf sich zu ziehen. Der innere Ring ist zusätzlich mit einer halbtransparenten Membran verkleidet, während der äußere Ring durch ein Metall-Mesh Schutz bietet.

Grundriss Bodhi Pavillon, innerer und äußerer Ring
Grundriss

Die orangefarbene Dachmembran soll die Bedeutung des Buddhas hervorheben. Im Buddhinmus steht Orange für den Weg der Erleuchtung. Der gesamte Pavillon wird von zahlreichen dünnen Holzstreben getragen, die möglichst frei und ohne erkennbare Ordnung nach oben wachsen.

Dachaufsicht Bodhi Pavillon, Membrankonstruktion
Dachaufsicht

Um das Ansammeln von Wasser zu verhindern, sind die innere und äußere Dachmembran voneinander getrennt. Dadurch ist der Buddha bei Regen von einem Wasserfall umgeben. Zur Ableitung des Wassers sind kleine Wassergräben vorgesehen, die miteinander verbunden sind und letztlich in den danebenliegenden See münden.

Schnitt Bodhi Pavillon, Holzstreben und Dachmembran
Schnitte
Außenvisualisierung Bodhi Pavillon mit orangefarbener Dachmembran
Visualisierung Außen
Innenvisualisierung Bodhi Pavillon, Blick auf Buddha
Visualisierung Innen

5. Semester
Immo Berkenheger, Birk Johann Seifert


KS Korona

vom Kasino zur Mehrzweckhalle

Mitten in einem jüdischen Viertel in Krakau wurde ein ursprünglich als Sporthalle genutztes Gebäude zu einem Kasino umfunktioniert. Das Projekt zielt darauf ab, dem Ort durch eine Mehrzweckhalle neues Leben einzuhauchen und wieder dichter an die ursprüngliche Aufgabe heranzuführen. Die, durch das zur Hälfte nach unten versetzte Kellergeschoss entstandenen Gräben, werden in diesem Entwurf erweitert und zu einem gemütlichen Bereich umgestaltet, der zum Verweilen während der Sporteinheit oder der Theaterpause einlädt.

Lageplan KS Korona, jüdisches Viertel Krakau
Lageplan

Die Kombination aus Bühne, Sporfeld und Restaurant soll die Location zu einem lebendigen und multifunktionalen Treffpunkt für verschiedenste Nutzergruppen machen. Dadurch entsteht ein Ort, der kulturelle, sportliche und gastronomische Angebote vereint und so das soziale Leben in der Nachbarschaft nachhaltig belebt. Direkt neben dem Vorplatz befindet sich ein zentraler Umsteigepunkt der Straßenbahn, der eine ausgezeichnete Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gewährleistet und die Erreichbarkeit des Ortes deutlich verbessert.

Grundriss Untergeschoss und Erdgeschoss KS Korona
Grundriss UG und EG
Grundriss Obergeschosse KS Korona
Grundrisse OG
Ansicht KS Korona Krakau, Fassade
Ansichten
Zweite Ansicht KS Korona Krakau
Ansichten

Der Barraum der sich im Obergeschoss befindet, bieten die Möglichkeit durch Bodentiefe Fenster die sportlichen Aktivitäten in der Halle sowie auf der Bühne zu verfolgen. Dies erzeugt eine besondere Atmosphäre, durch die direkte Verbindung zum Geschehen, während man einen bequemen „Logenplatz" hat.

Visualisierung Gastronomiebereich KS Korona
Visualisierung Gastronomie
Visualisierung Mehrzweckhalle KS Korona Krakau
Visualisierung Mehrzweckhalle

5. Semester
Immo Berkenheger, Birk Johann Seifert


Baumhaus

Wohnungsbau für Familien

Das Projekt liegt in Bremen-Horn, in unmittelbarer Nähe zu Studentenwohnheimen, Reihenhäusern und Sporteinrichtungen. Aufgrund seiner Position im städtebaulichen Gefüge übernimmt es eine orientierende Funktion. Ein markanter Hochpunkt an der Straßenecke sowie die charakteristische Fassadengestaltung unterstreichen diese Rolle. Die Architektur kombiniert kompakte Wohnformen mit großzügigen Gemeinschaftsflächen und schafft so ein lebendiges, familienfreundliches Wohnumfeld, das den Dialog mit der Nachbarschaft fördert.

Lageplan Baumhaus, Bremen-Horn
Lageplan

Das Treppenhaus erstreckt sich über vier Etagen und bildet das räumliche und soziale Herz des Gebäudes. Es windet sich, getragen von nach oben verjüngenden Holzstützen und Trägern, die wie Äste herauswachsen. Diese Gestaltung lädt zur Erkundung und zum Erlebnis ein. Im gesamten Treppenhaus verteilt sorgen Elemente wie Kletternetze, Sitznischen oder Spiel- und Freizeitangebote für zusätzliche Aufenthaltsqualität und machen das Treppenhaus zu einem Ort der Begegnung und des Erlebens.

Grundrisse alle Geschosse Baumhaus Bremen-Horn
Grundrisse

Das Erdgeschoss umfasst zwei Wohneinheiten, sowie gemeinschaftlich genutzte Flächen: einen großzügigen Fahrrad- und Kinderwagenraum mit Reparaturstation, einen Gemeinschaftsraum für beispielsweise Feiern, einen Waschraum und einen Müllraum. Ergänzend gibt es Spiel- und Aufenthaltsbereiche. In den Obergeschossen befinden sich insgesamt 21 Wohnungen mit drei bis fünf Zimmern, die flexibel auf unterschiedliche Familiengrößen zugeschnitten sind. Zwei Gewerbeeinheiten ergänzen das Raumprogramm – eine mit direktem Straßenzugang im Erdgeschoss und eine im 5. Obergeschoss, vorgesehen als Kinderhort für Anwohner.

Schnitte Baumhaus Bremen-Horn
Schnitte

Die karbonisierte Holzfassade bietet durch kontrolliertes Verkohlen eine natürliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuchtigkeit, Pilzbefall, Insekten und Witterung. Das Verfahren stärkt die Holzoberfläche und macht chemische Nachbehandlungen überflüssig. In Japan eingesetzte Yakisugi-Fassaden halten mit entsprechender Pflege bis zu 120 Jahre. Damit deutlich länger als konventionelle Holzverkleidungen mit einer Lebensdauer von etwa 20–50 Jahren.

Ansichten Baumhaus, karbonisierte Holzfassade und Kupferdach
Ansichten

Das Kupferdach besticht durch seine außergewöhnliche Langlebigkeit: Selbst Jahrhunderte alte Kupferdächer sind in Europa in perfektem Zustand erhalten. Kupfer entwickelt mit der Zeit eine schützende Patina und benötigt praktisch keine Wartung oder Ersatz über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes. Darüber hinaus ist Kupfer wegen seiner sehr hohen Recyclingfähigkeit ein besonders nachhaltiges Baumaterial.

Außenvisualisierung Baumhaus Bremen-Horn
Visualisierungen
3-Tafel-Projektion Baumhaus
3-Tafel Projektion

6. Semester
Immo Berkenheger, Birk Johann Seifert


Projekte

außerhalb des Studiums

Vordach
Begrüntes Vordach, geplant und gebaut
Tisch
Eichenholztisch
Lampe
Smarthomefähige Deckenlampe sowie Ausklappbarer Couchtisch
Schreibtisch
Schreibtisch, an Dachgaube angepasst
3D Bühne
Bau mehrerer Studios
Techniker
Arbeit als Veranstaltungstechniker
Holzbühne
3D Bühnendesign
Video starten
Virtuelle DJ Bühne, während Corona-Beschränkungen